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Brandenburg und Thüringen

Corona-Impfungen beim Arzt

Brandenburg will die Impfungen gegen das Coronavirus deutlich ausweiten. Im Rahmen eines Modellprojekts wird es die Impfungen nun in einigen Arztpraxen geben. Auch in Thüringen sollen die Hausärzte bald beim Impfen helfen.
dpa
PZ
01.03.2021  16:32 Uhr

In den elf Impfzentren würden spätestens ab 8. März die Öffnungszeiten erweitert bis auf 20 Uhr und Samstag. »Es wird alles bis März verimpft, was da ist.« Dafür sollten 17.000 weitere Termine freigegeben werden, kündigte der Vize-Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg, Holger Rostek, am Montag in Potsdam an.

Die Online-Terminvergabe für 18- bis 64-Jährige ist laut Rostek gut angelaufen. Seit kurzem können sich auch Lehrer und Erzieher in Impfzentren impfen lassen - bald zudem in sechs Krankenhäusern in Schwedt, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Senftenberg, Strausberg und Potsdam.

Ab Mittwoch soll das Modellprojekt mit Corona-Impfungen in Arztpraxen starten. Zunächst werde das Vorhaben in vier Praxen in Bad Belzig, Senftenberg, Pritzwalk und Wittenberge umgesetzt, teilten das Gesundheitsministerium, die KV und das Deutsche Rote Kreuz Brandenburg mit. Im März solle das Angebot auf 50 Praxen erweitert werden. Geplant ist, dass sie die Termine an ihre Patienten selbst vergeben. Für reguläre Impfungen in Arztpraxen und bei Hausbesuchen müsste die Corona-Impfverordnung des Bundes geändert werden.

Auch in Thüringen sollen Hausarztpraxen schon bald beim Impfen gegen das Coronavirus helfen. Geplant ist dazu ein Pilotprojekt, das noch im März starten soll, wie das Thüringer Gesundheitsministerium am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gab. »Auch in Thüringen wird es im März erste Pilotprojekte mit Impfungen in Hausarztpraxen geben«, schrieb die Pressestelle des Ministeriums. Dies sei am Freitag mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen so vereinbart worden. Mit Stand vom Montag haben in Thüringen bisher rund 120.000 Menschen eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

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