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Pharmaindustrie

Corona-Forschung in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Pharmaverbände vfa, BIO Deutschland und PHARMIG haben eine interaktive Karte erstellt, wo genau in den drei Ländern an Coronavirus-Projekten gearbeitet wird.
Daniela Hüttemann
20.04.2020  15:56 Uhr
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Vor allem das Ruhrgebiet, das Rhein-Main-Gebiet, Tübingen und Planegg sowie Wien und Basel stechen dabei heraus. Neben großen Namen wie Bayer, Boehrigner Ingelheim, Roche und Novartis finden sich auf der interaktiven Karte auch viele weniger bekannte Namen kleinerer Unternehmen.

Die Karte stellt dabei nur die industriellen, aber nicht die universitären Forschungsprojekte zu Arzneimitteln und Impfstoffen vor und erhebt dabei auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nichtsdestotrotz zeigt sie die Vielfalt der verfolgten Lösungsansätze. Sie soll nach Angaben des Verbands forschender Pharmaunternehmen (vfa) kontinuierlich aktualisiert werden. Laut vfa decken die genannten Firmen das ganze Spektrum der Arzneimittelentwicklung gegen Covid-19 ab. 

Demnach arbeiten sieben Unternehmen an Impfstoffen. 15 Firmen entwickeln neue Medikamente, während  fünf weitere derzeit erproben, ob sich gegen andere Krankheiten zugelassene oder schon weit entwickelte Medikamente auch gegen Covid-19 einsetzen lassen. Darüber hinaus unterstützen zwölf weitere Unternehmen mit ihrer Arbeit andere in der Entwicklung von Arzneimitteln und Vakzinen. »Dabei kooperieren sie intensiv untereinander und mit Unternehmen und Forschungsinstituten weltweit, um Kompetenzen, Ideen und technische Ressourcen schnellstens zu bündeln«, betonten vfa, BIO Deutschland und PHARMIG, der Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs.

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