Pharmazeutische Zeitung online
Endometriumkarzinom

Checkpoint-Inhibitor Dostarlimab in der EU zugelassen

Die EU-Zulassung von Dostarlimab basiert auf Ergebnissen der GARNET-Studie, an der Patientinnen mit rezidivierendem oder fortgeschrittenem dMMR/MSI-H-Endometriumkarzinom teilnahmen. Die Behandlung mit Dostarlimab führte zu einer objektiven Ansprechrate von 43,5 Prozent und einer Krankheitskontrollrate von 55,6 Prozent bei 108 Patientinnen mit einem medianen Nachbeobachtungszeitraum von 16,3 Monaten.

Die empfohlene Dosis als Monotherapie beträgt 500 mg Dostarlimab alle drei Wochen für vier Zyklen, gefolgt von 1000 mg alle sechs Wochen in allen nachfolgenden Zyklen. Jemperli sollte mit einer intravenösen Infusionspumpe über einen Zeitraum von 30 Minuten verabreicht werden. Das Mittel darf nicht als schnelle intravenöse Infusion oder Bolusinjektion verabreicht werden.

Die häufigsten beobachteten Nebenwirkungen waren Anämie, Übelkeit, Diarrhö, Erbrechen, Arthralgie, Pruritus, Hautausschlag, Fieber und Hypothyreose.

GSK untersucht Dostarlimab auch beim Endometriumkarzinom in früheren Behandlungslinien und in Kombination mit anderen Therapeutika bei anderen soliden Tumoren im fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium.

Mehr von Avoxa