Gegen das Bundibugyo-Ebolavirus gibt es keine zugelassenen kausalen Therapien wie etwa monoklonale Antikörper, aber unterstützende Maßnahmen. Welche Behandlung im Einzelfall notwendig ist, hänge maßgeblich vom Gesundheitszustand des Patienten bei der Aufnahme ab, heißt es vom BMG. Deshalb erfolge zunächst eine umfassende Untersuchung, um die nächsten diagnostischen und therapeutischen Schritte festzulegen.
In den vergangenen Jahren konnten durch verbesserte Behandlungsmethoden erhebliche Fortschritte erzielt werden: Die Sterblichkeit sank von ursprünglich rund 60 Prozent auf heute etwa 20 bei 30 Prozent. Eine vollumfänglich intensivmedizinische Behandlung könne die Überlebenschancen deutlich erhöhen.