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Aktueller Ausbruch
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Charité nimmt Ebola-Patienten auf

Die Fallzahlen des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo steigen weiter. Ein dort mit dem Bundibugyo-Virus infizierter US-Amerikaner soll in einer Spezialstation in Berlin versorgt werden. Das teilt das Bundesgesundheitsministerium mit.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 19.05.2026  17:25 Uhr

Keine kausale Therapie vorhanden

Gegen das Bundibugyo-Ebolavirus gibt es keine zugelassenen kausalen Therapien wie etwa monoklonale Antikörper, aber unterstützende Maßnahmen.  Welche Behandlung im Einzelfall notwendig ist, hänge maßgeblich vom Gesundheitszustand des Patienten bei der Aufnahme ab, heißt es vom BMG. Deshalb erfolge zunächst eine umfassende Untersuchung, um die nächsten diagnostischen und therapeutischen Schritte festzulegen. 

In den vergangenen Jahren konnten durch verbesserte Behandlungsmethoden erhebliche Fortschritte erzielt werden: Die Sterblichkeit sank von ursprünglich rund 60 Prozent auf heute etwa 20 bei 30 Prozent. Eine vollumfänglich intensivmedizinische Behandlung könne die Überlebenschancen deutlich erhöhen.

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