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Coronavirus-Impfung
Bundesweit rund 400 Impfzentren geplant

Kreise bestimmen maßgeblich Anzahl der Impfzentren

Auch in anderen Bundesländern basiert die Organisation der Impfzentren auf der Anzahl der Kreise. In Rheinland-Pfalz wird es laut Sprecher des Gesundheitsministeriums in jedem der 24 Kreise und jeder der zwölf kreisfreien Städte Impfzentren geben. Im Saarland wird mit mindestens drei Impfzentren gerechnet. In Saarbrücken sollen laut dpa-Mitteilung 2000 Impfungen pro Tag erfolgen, im West- und im Ost-Saarland nochmal je 1000 Impfungen. Dazu sind sechs mobile Teams geplant. Eine weitere Impfstelle im Nord-Saarland ist im Gespräch, heißt es.

In Sachsen gibt es laut Sozialministerium ähnliche Pläne. In den zehn Landkreisen sowie in den drei kreisfreien Städten wird je ein Impfzentrum vorbereitet. In Sachsen-Anhalt gibt es insgesamt 14 Kreise und kreisfreie Städte, demnach also auch mindestens 14 Impfzentren, heißt es in einer Pressemitteilung des Arbeitsministeriums

Für Schleswig-Holstein erklärte ein Sprecher des Sozialministeriums gegenüber der PZ: »Es wird in allen Kreisen und kreisfreien Städten Impfzentren (in vielen Kreisen auch mehrere) geben, in denen die Menschen entsprechend der bundesweit vorgesehenen Priorisierung geimpft werden können.« Im nördlichsten Bundesland Deutschlands gibt es insgesamt 15 Kreise und kreisfreie Städte.

Und in Thüringen wird es laut einer Sprecherin des Sozialministeriums 29 Impfzentren geben. Zudem werden in Thüringen zehn mobile Impfteams zum Einsatz kommen.

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