Unterdessen gab es im zentralkenianischen Nanyuki Proteste gegen die Einrichtung eines Ebola-Quarantänelagers für US-Bürger auf dem dortigen Luftwaffenstützpunkt. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. Nach Angaben der Kenianischen Menschenrechtskommission, die das Vorgehen der Sicherheitskräfte scharf kritisierte, wurde auch scharfe Munition eingesetzt.
In der vergangenen Woche waren bei ähnlichen Protesten in Nanyuki zwei Menschen getötet worden. Ein Gericht hatte das Projekt zunächst blockiert. Dennoch herrscht in dem ostafrikanischen Land, das bisher keine Erfahrung mit Ebola hat, Sorge vor der Aufnahme von Ebola-Patienten, die die USA nicht einreisen lassen wollen.