| Daniela Hüttemann |
| 03.09.2025 13:00 Uhr |
»Insbesondere für Risikogruppen, in Hochinzidenzphasen oder bei bevorstehenden Reisen könnte das Nasenspray eine einfach zugängliche Ergänzung zu bestehenden Schutzmaßnahmen darstellen«, hofft Bals. Die Studienergebnisse bekräftigten die Notwendigkeit größerer, multizentrischer Studien, um den Einsatz von Azelastin-Nasenspray als On-Demand-Prophylaxe weiter zu untersuchen und das Potenzial auch gegenüber anderen Atemwegserregern zu prüfen.
Neben Bals’ medizinischem Institut war auch das Institut für Klinische Pharmazie mit Professor Dr. Thomas Lehr und Dr. Dominik Selzer beteiligt, außerdem das Institut für Virologie. Eingebunden war zudem das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS). Das Projekt sei ein Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung, Industriepartnern und öffentlicher Gesundheitsvorsorge in der Region Saarland.