| Cornelia Dölger |
| 20.10.2026 12:20 Uhr |
Kritik und Sorge kommen auch von Apothekerseite. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) lehnt die Pläne entschieden ab, weil sie nach seiner Auffassung die Versorgungsqualität beeinträchtigen und den Preis über die individuelle Patientenversorgung stellen würden. Zu befürchten seien insbesondere in ländlichen Regionen längere Wege, weniger Wahlmöglichkeiten und zudem Versorgungslücken, wenn sich Apotheken aus Teilen der Hilfsmittelversorgung zurückziehen. »Aus einer kurzfristigen Einsparung kann ein dauerhafter Strukturverlust werden«, warnte der DAV-Vorsitzende Hans-Peter Hubmann.
Das Gesetz soll am 20. November im Bundesrat beraten werden. Die Tagesordnung der Plenarsitzung steht allerdings noch nicht fest.