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Finanzplanung

Das gesamte Vermögen im Blick

25.11.2015  09:34 Uhr

Apobank / In der Finanzplanung stellen sich viele Fragen: Habe ich genug Mittel, um meinen Ruhestand angenehm zu gestalten? Ist meine Familie im Extremfall gut abgesichert? Und wie viel Liquidität bleibt mir tatsächlich nach Abzug aller Verpflichtungen? Ein professioneller Finanzplaner kann helfen, sich einen Überblick über die Vermögenssituation zu verschaffen und diese bei Bedarf zu optimieren.

Finanzielle Entscheidungen müssen wohl überlegt sein, denn jede einzelne kann Einfluss auf das gesamte Vermögen nehmen. »Was für sich gesehen eine gute Investition ist, muss im Bezug auf die komplette Finanzsituation des Apothekers trotzdem nicht unbedingt vorteilhaft sein«, sagt Iris Hoschützky, Finanzplanerin der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank).

Liquiditätsprobleme

 

Beispiel: Der Kauf einer Immobilie kann sinnvoll sein. Wer aber bereits einen großen Teil seines Vermögens in Immobilien investiert hat, kann schnell Schwierigkeiten mit der Liquidität bekommen. »Eine Immobilie lässt sich in aller Regel nicht kurzfristig zu Geld machen, egal, wie qualitativ hochwertig sie ist, und wenn, dann nur mit erheblichen Verlusten im Vergleich zum Kaufpreis und den Investitionen in Umbau und Ausstattung«, so Hoschützky weiter.

 

Insofern ist es essenziell, stets einen Überblick über das eigene Vermögen zu haben. Genau hier setzt eine professionelle Finanzplanung an: Ein Finanzplaner analysiert für den Kunden alle Zusammenhänge und Wechselbeziehungen innerhalb seines Vermögens.

 

Dabei bewertet er jede Einzelposition sowie deren Entwicklungs- und Optimierungschancen. »Das können je nach Größe des Vermögens bis zu fünfzig separate Analysen sein«, sagt Hen-ning Krischke, ebenfalls Apobank-Finanzplaner. Darüber hinaus wird auch die gesamte finanzielle Architektur geprüft und ein Finanzplan mit Empfehlungen erstellt.

 

Dieser Plan wird regelmäßig auf den Prüfstand gestellt, um auf Veränderungen reagieren zu können. Diese können im persönlichen Umfeld des Apothekers liegen, etwa eine berufliche Veränderung oder die Geburt eines Kindes. Aber auch das gesamtwirtschaftliche Umfeld kann Auswirkungen auf den eigenen Finanzplan haben. »Gerade die anhaltende Niedrigzinsphase macht vielen Heilberuflern zu schaffen, da festverzinsliche Anlagen kaum noch eine akzeptable Verzinsung abwerfen«, erklärt Krischke. Hier gelte es dann, nach renditestärkeren Alternativen zu suchen, ohne dabei unkalkulierbare Risiken einzugehen. /

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