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Uni Marburg

Umbau schafft Praktikumsplätze

19.11.2014  09:48 Uhr

<typohead type="4">Von Christof Wegscheid-Gerlach, Marburg / Die ehemalige Marburger Augenklinik wird für das Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie und das Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie umgebaut. Durch den Umbau werden neue Praktikumsplätze für Praktika in Technologie und Biologie geschaffen. Der Bezug des Gebäudes ist für 2016 geplant.</typohead type="4">

Mit der symbolischen Enthüllung des Bauschilds hat die Uni Anfang November offiziell mit dem Umbau der ehemaligen Augenklinik in der Robert-Koch-Straße begonnen. Das Gebäude soll künftig vom Fachbereich Pharmazie zu Lehr- und Forschungszwecken genutzt werden. Bereits zum Wintersemester 2016 sollen die Bereiche Pharmazeutische Technologie und Pharmazeutische Biologie unter einem Dach zusammengeführt werden. 

 

Finanziert wird der rund 12 Millionen Euro teure Umbau aus Fördermitteln des von Bund und Ländern getragenen »Hochschulpakt 2020« sowie aus Eigenmitteln der Universität. Universitätspräsidentin Professorin Dr. Katharina Krause dankte in ihrer Rede der Landesregierung für die Förderung des Projektes. »Diese Baumaßnahme ist nicht nur für den Fachbereich Pharmazie der Philipps-Universität, sondern auch für die Stadt Marburg von großer Bedeutung«, betonte sie.

 

»Fortschritt braucht Veränderung«, sagte Professor Dr. Carsten Culmsee, Prodekan des Fachbereichs Pharmazie, in seinem Grußwort. »Das gilt insbesondere für die Neuausrichtung in der Pharmazie hin zu modernen und zukunftsweisenden Technologien und Forschungsinhalten.« Der Prodekan wies darauf hin, dass die bestehenden Institute den Anforderungen an die neuen Technologien nicht standhielten, eine bauliche Veränderung daher unumgänglich geworden sei. Zugleich sei jedoch ein Umbau dieser Gebäude im laufenden Betrieb unmöglich. »Und so freuen wir uns in der Pharmazie sehr, dass mit dem Umbau der ehemaligen Augenklinik hier die Möglichkeit geschaffen wird, den Anforderungen an die zukunftsweisenden Technologien und Forschungsinhalte auch zukünftig gerecht zu werden«, erklärte er.

 

Im Rahmen des Umbaus entstehen umfangreich ausgestattete Labore, die von beiden Instituten gemeinsam genutzt werden. Ein vorhandener, rund 100 Plätze fassender Hörsaal wird erhalten bleiben. Im Südflügel des Gebäudes werden künftig rund 160 Studierende fachbezogene Praktika absolvieren können. Die Zusammenführung der beiden Institute in einem Haus soll Synergieeffekte sowohl in der Forschungsarbeit als auch in der Ausbildung der Studierenden ermöglichen. /

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