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Wirtschaftsticker

22.11.2005  18:19 Uhr

Riemser erweitert Kapitalbasis

Die Riemser Arzneimittel AG hat ihre Kapitalbasis um zehn Millionen Euro gestärkt. Das Pharmaunternehmen mit deutschlandweit 380 Mitarbeitern ist dazu eigenen Angaben vom Montag zufolge eine stille Beteiligung mit der Nordholding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH in Hannover eingegangen. Die Maßnahme solle dem weiteren Ausbau und der Internationalisierung der Firma dienen. Die Riemser AG erzielte 2004 einen Umsatz von 41 Millionen Euro. dpa

Warnung vor Privatisierungswelle

Vor einer Privatisierungswelle öffentlicher Kliniken hat der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser gewarnt. »Private Kliniken müssen in erster Linie auf die Rendite achten«, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes und Geschäftsführer der Klinikum Osnabrück GmbH, Hansjörg Hermes. Dabei bestehe die Gefahr, dass nicht ausgelastete Abteilungen geschlossen würden, obwohl ihr Erhalt im öffentlichen Interesse wäre. dpa

Industrie will Korrekturen

Die deutsche Industrie fordert weitere Korrekturen am EU-Berichts- und Zulassungsverfahren im künftigen Chemikalienrecht. »Die Stoffzulassung muss unbefristet erteilt werden«, forderte der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann. Das EU-Parlament hatte beschlossen, dass die Erzeuger chemischer Substanzen und Importeure über Zusammensetzung und Gefährlichkeit von 30.000 Stoffen berichten müssen. dpa

Bund will Beamte entwöhnen

Der Bund darf stark rauchende und deshalb oft kranke Beamte zu einer Raucherentwöhnungstherapie verdonnern. Die Pflicht zur Gesunderhaltung gebiete es Beamten unter bestimmten Voraussetzungen, sich einer solchen Therapie zu unterziehen, erklärte das Verwaltungsgericht in Wiesbaden. Es gab dennoch einer Postbeamtin recht und hob formal eine Geldbuße auf, die die Frau wegen einer verweigerten Therapie zahlen sollte. Sie sei über die Folgen der Therapie-Verweigerung nicht aufgeklärt worden. dpa

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