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Brexit

Pharmabranche stark betroffen

26.10.2016
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dpa / Für die deutsche Pharmaindustrie dürfte der Austritt Großbritanniens aus der EU eine große Herausforderung werden.

 

Sie sei mit ihren Exporten »die mit Abstand am stärksten betroffene Branche«, so eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen.

 

Die Luft- und Raumfahrt sowie die Bahnindustrie seien wegen hoher Importrisiken anfällig. Probleme seien durch den geplanten Brexit auch für die Autoindustrie und bei elektronischen und optischen Produkten zu erwarten. Dagegen seien der Maschinenbau und die Nahrungsmittelindustrie breit genug aufgestellt. Noch stärker als Deutschland soll der ZEW-Studie zufolge der Brexit allerdings die Schweiz, die Niederlande, ­Belgien und Irland treffen. /

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