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03.09.2013  17:53 Uhr

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ABDA auf Fest des Bundespräsidenten

PZ / Die ABDA und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) waren am vergangenen Wochenende erstmals mit einem gemeinsamen Stand auf dem traditionellen Bürgerfest des Bundespräsidenten vertreten. Zwei Apothekerinnen boten den Besuchern an einem Informationsstand Leistungen wie Blutdruck-, Blutzucker- und Lungenfunktionsmessungen an. Auch konnten die Gäste ein Handbike des DBS ausprobieren, das ihnen von dem jungen Paralympics-Teilnehmer Marc Schuh erläutert wurde. »Der gemeinsame Stand wurde sehr gut angenommen, viele Menschen wollten die Messungen nutzen und das Handbike probieren«, sagte ein ABDA-Sprecher nach der Aktion. Auch Bundespräsident Joachim Gauck (im Foto links) habe am Stand vorbeigeschaut. Es sei ein wichtiges Anliegen der ABDA, die Bürger im Rahmen von Veranstaltungen auf das wichtige Thema Prävention hinzuweisen, so der Sprecher. »Mit dem Auftritt hier zeigen wir, dass Apotheker sich aktiv in der Prävention engagieren und dort etwas leisten«, erklärte auch ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold. Die Zusammenarbeit mit dem DBS funktioniere stets sehr gut. »Gern möchten wir auch in den nächsten Jahren mit einem gemeinsamen Stand zum Bürgerfest kommen«, so Arnold.

 

Organspendeausweis in der Apotheke

PZ / Ab September gibt es den Organspendeausweis auch in Apotheken. Für die Bürger seien Apotheker wichtige Ansprechpartner in Gesundheitsfragen, sagte der Vizepräsident der Bundesapothekerkammer Thomas Benkert. Aus diesem Grund würden die ABDA und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) beim Thema Organspende eng zusammen­arbeiten. Neben den Ausweisen können Apotheker auch Informationsmaterial zur Organ- und Gewebespende kostenlos bei der BZGA bestellen und an ihre Kunden weitergeben. Die BZGA-Direktorin Professor Elisabeth Pott freut sich über das Engagement der Apotheker. Es sei sehr wichtig, dass Menschen sich mit ihrer persönlichen Haltung zur Organ- und Gewebespende auseinandersetzten und ihre Entscheidung dokumentierten, sagte sie. Bislang wurden 500 000 Spendeausweise mit dem Apothekenlogo produziert.

 

Kassen und BVA weisen Vorwürfe zurück

PZ / Der Spitzenverband der Gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) und das Bundes­versicherungs­amt (BVA) haben Berichte relativiert, laut denen Krankenkassen häufig unter Manipulationsverdacht stehen. Die Zeitung »Rheinische Post« hatte aus einem Schreiben des BVA an den Verband zitiert, in dem von Auffälligkeiten bei 59 Kassen die Rede ist. Bei insgesamt 134 Kassen in Deutschland bedeute dies, dass jede zweite Kasse der Manipulation verdächtigt werde, so die Zeitung. GKV-Spitzenverband und BVA wiesen diese negative Darstellung nun als überzogen zurück. Die Anzahl der auffällig gewordenen Krankenkassen sei nicht außergewöhnlich, erklärte das Amt. Bei seinen jährlichen Prüfungen träten stets bei bis zu 30 Prozent der Kassen Unregelmäßigkeiten auf, die jedoch meist geklärt werden könnten. Die Zahlen, auf die sich die »Rheinische Post« bezieht, stammten aus dem Jahr 2009. In diesem Jahr habe es sogar weniger Auffälligkeiten als zuvor gegeben, so das BVA. Auch der GKV-Spitzenverband erklärte, eine statistische Auffälligkeit bedeute keineswegs immer »dass etwas nicht stimmt oder gar falsch gemacht wurde«. /

 

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