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Wussten sie schon, dass ...?

24.08.2016  09:56 Uhr

Von Jennifer Evans / Der Arbeitskreis der CSU für Netzpolitik (CSUnet) fordert die Anerkennung von Computer- und Videospielen als Sportart. Demnach müsste über die sogenannten E-Sportarten künftig auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk berichten.

 

Wie aus einer Mitteilung der Partei hervorgeht, definiert sich E-Sport als ein sportlicher Wettkampf zwischen Menschen, der im Einzel- oder Mehrspielmodus auf PCs oder Spielkonsolen betrieben wird. Allerdings stufe der Deutsche Olympische Sportbund E-Sport noch nicht als Sportart ein, so die CSU. »Die Sportart Schach ist unser bestes Vorbild. Dort treten mittels einer Spielidee, eines Bretts und mittels Figuren mehrere Menschen gegeneinander an und messen ihre geistigen Leistungen«, so Dorothee Bär, CSUnet-Vorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die gesellschaftliche Akzeptanz und Begeisterung für Wettkämpfe mit Computer- und Videospielen wachse stetig und die offizielle Anerkennung als Sportart sei daher nur ein logischer Schritt, so Bär. Olympisch ist Daddeln damit aber noch lange nicht – auch das Vorbild Schach hat es schließlich noch nicht in den olympischen Kanon geschafft. /

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