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Krebsgesellschaft warnt

21.07.2008  16:31 Uhr

Krebsgesellschaft warnt

dpa / Todkranke gesetzlich Versicherte könnten nach Warnungen der Deutschen Krebsgesellschaft künftig wegen zunehmenden Spardrucks von neuen, teuren Krebstherapien teils ausgeschlossen werden. Damit dies nicht geschehe, müssten die Besonderheiten der Krebstherapie bei der geplanten schärferen Arzneimittel-Bewertung berücksichtigt werden, forderte der Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, Werner Hohenberger, am Montag in Berlin. Ab kommendem Jahr sollen die Krankenkassen neue Mittel nur noch bezahlen, wenn ihr höherer Preis durch einen entsprechenden höheren Nutzen gerechtfertigt ist. Hohenberger mahnte: »Leben hat keinen Preis.« Der Zusatznutzen eines neuen Medikaments könne bei vielen schweren Krebserkrankungen nur schwer gemessen werden.

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