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TK-Gesundheitsreport

Mehr Fehltage und häufige Rückenbeschwerden

18.06.2014
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Von Ev Tebroke / Im Jahr 2013 sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten weiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die Techniker Krankenkasse (TK) in ihrem Gesundheitsreport, den sie am Dienstag in Berlin vorstellte.

Die Ursache für den nach TK-Angaben höchsten Krankenstand seit 14 Jahren liegt demnach in der Erkältungswelle Anfang des Jahres 2013. Während die Arbeitsunfähigkeit im Jahresverlauf bei durchschnittlich 4 Prozent lag, fehlten demnach auf dem Höhepunkt der Grippewelle Ende Februar 2013 fast 6 Prozent der Beschäftigten.


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Die Erkältungswelle schlägt sich nach Angaben der Kasse auch in der Anzahl der Arzneimittelverordnungen nieder. Demnach ist der Anteil der kassenseitig erstatteten Arzneimittel 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Verschrieben Ärzte im vergangenen Jahr 71,5 Prozent der erwerbstätigen TK-Versicherten ein Arzneimittel, so waren es 2012 rund 70 Prozent gewesen.

 

Was den Grund der Fehlzeiten betrifft, so haben Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen laut TK nicht weiter zugenommen. Nach jährlichen Steigerungsraten von bis zu 8 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre, stagnierten 2013 die Fehlzeiten hier mit durchschnittlich 2,5 Tagen je Erwerbstätigen auf Vorjahresniveau, heißt es. Auch die Fehlzeiten aufgrund von Rückenleiden stagnierten demnach – dies aber auf hohem Niveau: Laut Gesundheitsreport geht fast jeder zehnte Krankschreibungstag auf Rückenprobleme zurück.

 

Für den Gesundheitsreport 2014 wertete die TK die Krankschreibungen der 4,1 Millionen bei ihr versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I. /

 

Fast jeder zehnte Fehltag am Arbeitsplatz geht laut TK auf ein Rücken­leiden zurück.

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