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Apotheker helfen bei Sportverletzungen

20.06.2006
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Apotheker helfen bei Sportverletzungen

PZ / Pro Jahr ereignen sich laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin etwa 1,5 Millionen Sportunfälle in Deutschland. Darum dreht sich am »Tag der Apotheke«, dem 22. Juni, im WM-Jahr alles um das Thema Sportverletzungen und ihre Behandlung.

 

Die Sportbegeisterung in Deutschland ist seit Beginn der Weltmeisterschaft auf einem Höchststand. Vor allem Fußball erfreut sich großer Beliebtheit. Doch sportliches Engagement hat leider auch seine Schattenseiten: Jedes Jahr verletzen sich etwa 470.000 Menschen auf dem Rasen. Vor allem Sprunggelenke und Knie sind häufig betroffen. Fußball zählt zu den riskantesten Freizeitaktivitäten überhaupt. Die gute Nachricht ist, dass alle aktiven Sportler in der Apotheke schnelle und kompetente Hilfe finden.

 

Zum Glück sind viele Verletzungen beim Fußball eher leicht und können nach der PECH-Regel versorgt werden. Diese sieht vor, dass verletzte Extremitäten ruhig gestellt (Pause), gekühlt (Eis), bandagiert (Compression) und hoch gelegt (Hochlagern) werden sollen. Verletzungen sollten mindestens eine halbe Stunde gekühlt werden, wobei Eis und Kältekompressen nicht auf der nackten Haut liegen dürfen, da es sonst zu Erfrierungsschäden kommen kann. Eine elastische Binde hilft gegen ein schnelles Anschwellen des Knöchels oder Knies. Auch hier können die einzelnen Lagen mit Eiswasser oder Kältespray gekühlt werden. Außerdem sollten verletzte Beine oder Arme hoch gelegt werden. So kann das Blut besser zurückfließen, und Blutergüsse breiten sich nicht so stark aus.

 

Natürlich kann nicht jede Sportverletzung nach der PECH-Regel versorgt werden. Bei stark blutenden Wunden oder Verletzungen, die auch nach einigen Tagen noch nicht abheilen, ist unbedingt ärztliche Hilfe nötig. In den meisten anderen Fällen kann die Apotheke aber mit nützlichen Informationen zu Sport und Sportverletzungen weiterhelfen.

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