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Niederlassung

Fast alle würden es wieder tun

11.06.2014  14:36 Uhr

Von Daniela Biermann / 83 Prozent der selbstständigen Apotheker halten ihre Entscheidung für die Niederlassung nach wie vor für richtig und würden sich wieder so entscheiden.


Das meldet die Deutsche Apotheker- und Ärztebank unter Berufung auf eine in ihrem Auftrag durchgeführte Studie, an der 414 angestellte und selbstständige Apotheker und Ärzte teilnahmen. Seit 2007 entscheiden sich laut Apobank immer weniger Heilberufler für den Schritt in die Selbstständigkeit. Als Gründe nannten die angestellten Apotheker in der neuen Studie das finanzielle Risiko (83 Prozent), die Arbeitsbelastung (65 Prozent), die Bürokratie (41 Prozent) und die unternehmerischen Aspekte der Selbständigkeit (39 Prozent). Knapp jeder dritte Angestellte wollte sich zwar selbstständig machen, fand jedoch keine geeignete Apotheke.

 

Die Apobank hält viele dieser Vorbehalte für unbegründet. So könnten 998 von 1000 Existenzgründern bei der Apobank ihre Finanzierung problemlos stemmen. Kooperationen mit Kollegen könnten die Work-Life-Balance verbessern. Außerdem helfe eine gründliche Planung und Beratung beim Start.

 

Als auschlaggebende Gründe für die Selbstständigkeit nannten die an der Studie teilnehmenden Apotheker die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten (86 Prozent), die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung (83 Prozent), ein vergleichsweise breites Aufgabenspektrum (70 Prozent) sowie die Einkommenssituation (63 Prozent). Die Arbeitszeitgestaltung hatte für 54 Prozent der Befragten Einfluss auf die Entscheidung. »Die Studie zeigt, dass die Selbstständigkeit viel Potenzial bietet. Sie ist finanziell attraktiv und gibt Raum, sich frei zu entfalten«, so das Fazit der Apobank. /

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