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Apothekerkammer Hessen unterstützt PhiP in der Klinik

17.05.2016
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Von Daniel Rücker / Mit dem Zertifikat »Akkreditierte Ausbildungsapotheke« will die Landesapothekerkammer (LAK) Hessen Pharmazeuten im Praktikum (PhiP), die sich für die Arbeit in einer Krankenhausapotheke interessieren, bei der Suche nach einem Praktikumsplatz unterstützen.

 

Dazu will die Kammer das ursprünglich für Offizinen entwickelte Zertifikat an die Anforderungen in den Kliniken anpassen. Laut Kammer ist Hessen das einzige Bundesland, in dem die Kammer ein Zertifikat für Krankenhausapotheken entwickelt hat.

 

Kammerpräsidentin Ursula Funke will auf diesem Weg die Qualität der Ausbildung im Krankenhaus sicherstellen. Dabei hat die LAK nicht nur die Praktikanten im Blick, sondern auch die Ausbilder in den Kliniken. Auch sie »profitieren von dem Leitfaden, den wir ihnen mit der Zertifizierung an die Hand geben«, so Funke.

 

Wichtiger Schritt

 

Vizepräsidentin Dr. Viola Schneider hat das Konzept in enger Abstimmung mit dem hessischen Landesverband des Bundesverbands Deutscher Krankenhausapotheker erstellt. Schneider verspricht sich von dem Zertifikat »einen weiteren wichtigen Schritt in der qualifizierten Nachwuchsarbeit.«

 

Junge Pharmazeuten, die in einer akkreditierten Ausbildungsapotheke lernen und arbeiten, müssen sich demnach unter anderem mit folgenden Inhalten beschäftigen: Arzneimittelanalyse, Arzneimittelanamnese, Arzneimittelsubstitution, Patientenvisiten und steriles Arbeiten. /

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