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Verhandlungsbeginn zu Apothekenabschlag und Nullretax

09.04.2013
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Von Ev Tebroke / Im Streit um den Apothekenabschlag beginnt am 18. April die erste Verhandlungsrunde zwischen Apothekern und Krankenkassen. Wie der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, gegenüber der Pharmazeutischen Zeitung bestätigte, hat die Schiedsstelle unter Vorsitz von Rainer Hess den DAV und den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu diesem Termin eingeladen.

 

Ausgangspunkt der Apotheker für die Verhandlungen zum Apothekenabschlag ist mit 1,75 Euro die Abschlagshöhe vor Inkrafttreten des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) im Jahr 2010. Die Kassen bestehen hingegen auf den im Zuge des AMNOG eingeführten Wert von 2,05 Euro.

 

Auch zum Thema Null-Retaxierung von Rezepten soll es laut Becker am 18. April erste Gespräche geben. Hier hatten in der Vergangenheit manche Kassen den Apothekern bereits bei kleinen Formfehlern auf den Rezepten die Erstattung komplett verweigert. Vergangenen Sommer konnten der GKV-Spitzenverband und der DAV auf Bundesebene zwar eine Einigung erzielen. Diese war dann aber von der AOK wieder torpediert worden. Für die Zukunft soll nun eine bundesweit verbindliche Lösung gefunden werden. /

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