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Celesio schreibt rote Zahlen

26.03.2013  19:36 Uhr

Von Daniel Rücker / Der Pharmagroßhändler Celesio hat das vergangene Jahr mit einem Minus abgeschlossen. Als Grund gibt das Unternehmen hohe Abschreibungen im vergangenen Jahr an. Zudem hat Celesios Vorstandsvorsitzender Markus Pinger für dieses Jahr die Pilotphase für ein neues europaweites Apothekenkonzept unter der Marke Lloyds angekündigt.

 

In Deutschland bemüht sich das Unternehmen darum, den unter Pingers Vorgänger Fritz Oesterle durch die Übernahme von DocMorris entstandenen Imageschaden zu beheben. All dies dürfte auch zum mäßigen Ergebnis beigetragen haben.

 

Zum Jahresende 2012 hatte sich der Verlust auf 149 Millionen Euro summiert. Im Jahr 2011 habe man noch einen Gewinn von 5,8 Millionen erwirtschaftet, teilte Celesio am Mittwoch in Stuttgart mit. Neben den Abschreibungen auf verkaufte Töchter belasteten auch Sparmaßnahmen in den europä­ischen Ländern das Geschäft der im MDax notierten Gesellschaft.

 

Celesio will die Dividende auf 0,30 Euro je Aktie erhöhen. Operativ lief es bei Celesio im verbleibenden Geschäft wieder besser. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich auf 579,6 Millionen Euro, nach 554,9 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz verharrte bei 22,27 Milliarden Euro. /

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