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Clearingstelle

Verband ist verärgert

18.03.2014
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Von Daniel Rücker / Der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) ist über das Apothekenrechenzentrum (ARZ) Haan verärgert. Vor rund einem Jahr hatte der Verband beschlossen, aus dem ARZ auszusteigen.

 

Jetzt kündigt das Rechenzentrum die Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Clearingstelle auf. Ab dem 31. März darf der Apothekerverband die dafür entwickelte Software nicht mehr nutzen. AVWL-Geschäftsführer Sebastian Schwintek ist darüber extrem verärgert. Er sieht einen Zusammenhang mit dem Ausstieg des Verbandes. »Das ARZ Haan kartet jetzt nach«, sagte Schwintek der PZ. Das Rechenzentrum habe eine Verlängerung der Zusammenarbeit abgelehnt und wolle die Dienstleistungen der Clearing- und Retaxstelle nun in Eigenregie anbieten – für einen deutlich höheren Preis als bislang.

 

Kampflos will der Verband die Clearingstelle aber nicht aufgeben. Deshalb werde man ab 1. April diese Dienstleistung weiter direkt über den Verband anbieten. Wichtiger als die Software seien ohnehin die Mitarbeiter und die seien schon immer beim AVWL angestellte PTA gewesen. Der Geschäftsführer will zwar nicht garantieren, dass die Leistungen ab dem 1. April immer auf dem bisherigen Niveau angeboten werden können. Er ist sich aber sicher, dass auch die Interimslösung eine hohe Qualität haben werde. Bis spätestens Herbst will der Verband eine neue Software entwickelt haben, die noch leistungsfähiger ist als diejenige, die gemeinsam mit dem ARZ Haan entwickelt wurde. Ganz zuschlagen will Schwintek die Tür zum ARZ aber nicht. Der AVWL hätte zuletzt erklärt, das neue Preismodell des ARZ im Interesse einer reibungslosen Versorgung seiner Mitglieder einstweilen zu akzeptieren. /

Da viele Gebäude des Architekten auch außerhalb Vicenzas liegen, wurde der Kreis des Welterbes 1996 auf seine 24 im Hinterland stehenden Villen erweitert. Darunter die Villa Almerico Capra am Stadtrand, die als eines der wichtigsten Gebäude der modernen Architekturgeschichte unter dem Namen »La Rotonda« berühmt wurde. Nicht weniger populär sind die Basilica Palladiana, der Stadt-Palazzo Chiericati und das Olympische Theater (Foto). Palladios Ideen waren modern, seine Gebäude ebenso elegant wie funktional. Die von ihm verfassten »vier Bücher zur Architektur« machten ihn zu einem der einflussreichsten Architekturtheoretiker weit über die Grenzen Italiens hinaus. Um auf seinen Spuren durch die Prachtstraße »Corso Palladio« oder die »Piazza dei Signori« zu schlendern, lohnt das frühe Aufstehen: Um 7.30 Uhr geht’s los in Meran – über Trient und Verona bis Vicenza.

 

Abgerundet wird die Tour mit einem Abstecher zu einem der bekanntesten Wallfahrtsorte Venetiens. Die reich verzierte Kirche »Santuario della Madonna di Monte Berico« aus dem 15. Jahrhundert liegt auf einem Hügel mit großartigem Ausblick auf Vicenza. Der Legende nach endete mit dem Bau der Kirche eine schreckliche Pestepidemie in der Region. Seitdem pilgern Gläubige aus der ganzen Welt zu dem heiligen Ort. /

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