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Pharmakonzern Teva darf Allergan Generics übernehmen

16.03.2016
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dpa / Die EU-Kommission hat die milliardenschwere Übernahme des irischen Generika-Herstellers Allergan Generics durch den israelischen Pharmakonzern Teva mit Einschränkungen genehmigt. Die beiden Produzenten von Nachahmer-Medikamenten müssen demnach einen Teil ihrer Vermögenswerte verkaufen, um eine zu starke Marktkonzentration zu vermeiden, wie die EU-Wettbewerbshüter vergangene Woche in Brüssel mitteilten.

Teva, ein internationaler Pharmakonzern mit Sitz in der Nähe von Tel Aviv, hatte für die Übernahme des irisch­en Konkurrenten 40,5 Milliarden US-Dollar (rund 36,3 Milliarden Euro) geboten.

Zum Teva-Konzern gehör­t unter anderem das Unternehmen Ratiopharm, eine­r der bekanntesten Hersteller von Nachahmer-Produkten in Deutschland. »Nur durch wirksamen Wettbewerb zwischen den Generika-Herstellern können die Preise für die Patienten und Gesundheitssysteme gesenkt werden«, sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Unte­r anderem muss nun ein Großteil des Geschäfts von Allergan Generics in Großbritannien und in Irland veräußert werden. /

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