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Angestellte

Weniger Arbeitslose

20.02.2007
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Weniger Arbeitslose

PZ  Die Zahl der arbeitslosen Apothekenangestellten lag im Januar mit 5336 gemeldeten Personen um 30 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Das teilte die Apothekengewerkschaft Adexa mit.

 

Im Januar 2006 waren demnach noch 7644 Personen arbeitssuchend gemeldet. Besonders erfreulich war die Tendenz bei den PKA, wo es im Jahresvergleich einen Rückgang um 36 Prozent gab. Im Januar waren bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) 802 approbierte Apothekerinnen und Apotheker, 1789 PTA und Pharmazieingenieure sowie 2745 PKA arbeitslos gemeldet. Bei den Approbierten entspricht das einem Rückgang um 30 Prozent und bei den PTA/PI um 20 Prozent. Ob tatsächlich wieder mehr Angestellte in öffentlichen Apotheken arbeiten oder ob die Mehrzahl der Angestellten in andere Bereiche abgewandert ist, kann erst ein Vergleich mit den Beschäftigtenzahlen zeigen, die Anfang Mai in Berlin von der ABDA veröffentlicht werden.

 

Die Abwanderungstendenz von qualifiziertem und engagiertem Personal ist laut Adexa »in jedem Fall keine gewerkschaftliche Schwarzmalerei«. Insbesondere PKA, aber auch Angehörige der anderen Apothekenberufe finden in anderen Branchen attraktivere Arbeitsplätze, sowohl was die Bezahlung als auch was die Aufstiegsmöglichkeiten angeht.

 

Adexa: »Die Arbeitgeber sollten sich fragen, ob sich die öffentlichen Apotheken in der aktuellen Situation wirklich einen Fachkräftemangel leisten können.« Öffentlichkeit und Medien beobachteten die Beratungsqualität kritisch ­ und nutzen jede Gelegenheit, um auf Beratungsmängel und vermeintlich kostensparendere Vertriebswege hinzuweisen.

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