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Zur-Rose-Gruppe

Umsatz wächst 2017 zweistellig

31.01.2018
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Von Ev Tebroke / Die Schweizer Unternehmensgruppe Zur Rose kann sich über ein kräftiges Umsatzwachstum im Jahr 2017 freuen. Der Mutterkonzern von Doc Morris profitiert auf dem deutschen Markt vom Wettbewerbsvorteil für ausländische Versand­apotheken. Das Geschäft mit Rx nimmt immer mehr Fahrt auf.

Wie der Mutterkonzern der Versand­apotheken Zur Rose und Doc Morris heute bekannt gab, erhöhte sich der Umsatz um knapp 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Er lag damit nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr bei knapp 983 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet rund 835 Millionen Euro). Dabei nimmt das Wachstum zunehmend Fahrt auf: Im vierten Quartal lag der Umsatz knapp 17 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums und legte im Vergleich zum dritten Quartal 2017 noch mal um rund 1,5 Prozent zu.

Insbesondere der deutsche Markt spült der Zur-Rose-Gruppe Geld in die Kasse. Hier profitiert das Unternehmen von den Marktvorteilen für ausländische Versandapotheken gegenüber Apotheken mit Sitz in Deutschland. Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Oktober 2016 können ausländische Versender hierzulande im Gegensatz zu deutschen Apotheken Rabatte auf Rx-Medikamente anbieten. Den Zur-Rose-Zahlen zufolge konnte der Konzern diesen Umstand nutzen und in Deutschland seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr insgesamt um fast 16 Prozent auf beinahe 435 Millionen Euro steigern. Im Bereich Rx verzeichnet die Zur-Rose-Gruppe bei einem Umsatz von fast 240 Millionen Euro ein Wachstum von mehr als 10 Prozent, bei den OTC sind es mit knapp 130 Millionen Euro Umsatz fast 40 Prozent Steigerung gegenüber 2016.

 

Im vierten Quartal 2017 lag das gesamte Umsatzwachstum im deutschen Markt ebenfalls 15 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Umsatz mit Rx-Arzneimitteln stieg um knapp 12 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Im Segment OTC lag der Umsatz mehr als 32 Prozent höher.Der vollständige Jahresbericht soll am 21. März veröffentlicht werden. /

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