Pharmazeutische Zeitung online

Nachgefragt

28.01.2015  10:15 Uhr

Jochen Gripshöfer, Bären-Apotheke, Werl:

Was mir konkret am Kongress am besten gefallen hat, kann ich gar nicht sagen. Die Summe aus vielen einzelnen Details hat ihn zu einer unvergesslichen Woche gemacht. Die Vorträge und Seminare haben einen sehr interessanten Einblick in das Fachgebiet der Redner gegeben und werden mir zum großen Teil auch für die Arbeit in der Apotheke von Nutzen sein. Beim Rahmenprogramm, zum Beispiel nach der Rodelabfahrt beim Hüttenabend, konnte ich mich mit Kollegen fast aller Generationen austauschen. Beim Vortrag von Udo van Kampen konnte man über den pharmazeutischen Tellerrand schauen. Ich werde vor allem die Diskussionen und Vorträge rund um die AMTS vom Pharmacon mitnehmen, da dieses Thema eine immer größere Rolle in der Apotheke spielen wird. Wünschen würde ich mir, dass sich die Ansicht der Mediziner auf dem Kongress, dass es ein kollegiales Verhältnis zwischen Arzt und Apotheker geben muss, auch in der breiten Masse der Ärzte durchsetzt, gerade bei der älteren Generation. Auch vom Umfeld war ich begeistert. Ich habe nach kurzer Suche ein preiswertes Hotel gefunden, von dort aus ging ich keine fünf Minuten zum Kongresszentrum. Durch die Anreise mit der Bahn war die Woche für mich als jungem Apotheker auch bei der Entfernung aus dem Ruhrgebiet bezahlbar. Meine Erwartungen sind insgesamt voll erfüllt worden, wenn ich im nächsten Jahr zu der Zeit Urlaub nehmen kann, werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein.

Tina Spiecker, Adler-Apotheke, Mettmann:

Mir hat der Pharmacon in Schladming sehr gut gefallen. Die beiden Schwerpunktthemen Arzneimitteltherapiesicherheit und Volkskrankheiten waren gut gewählt. Einige Vorträge waren mir etwas zu theoretisch. Es gab aber auch viele sehr praxisrelevante Vorträge, zum Beispiel der von Professor Rolf Daniels über den Austausch von Arzneimitteln bei Rabattverträgen. Ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letzter Pharmacon war. Ich komme ganz bestimmt wieder. Es hat mich gefreut, dass unter den Teilnehmern ziemlich viele junge Apotheker waren. Ich habe hier Kolleginnen kennengelernt, wir waren abends oft zusammen unterwegs. Wir wollen in Kontakt bleiben und vielleicht verabreden wir uns für einen der nächsten Kongresse. In der Gruppe macht es immer noch ein bisschen mehr Spaß.

 

Mehr von Avoxa