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Rabattverträge für Blutzuckerteststreifen

04.01.2017  09:54 Uhr

Von Jennifer Evans / Zum 1. Januar 2017 hat die Techniker Krankenkasse (TK) Rabattverträge für Blutzuckerteststreifen geschlossen. Wie die Kasse mitteilte, sind auch die DAK-Gesundheit, die Kaufmännische Krankenkasse, die Hanseatische Krankenkasse sowie die hkk Partner in dem sogenannten Open-House-Verfahren.

 

»Durch die Verträge können die Ärzte auch Teststreifen für innovative Blutzuckermessgeräte wirtschaftlich verordnen, und die Versicherten profitieren von moderneren Geräten«, sagte Tim Steimle, TK-Fachbereichsleiter Arzneimittel. Patienten erhielten zudem für Geräte wie etwa das One Touch Verio Flex von Johnson & Johnson Zuschüsse über das TK-Bonusprogramm.

 

Für Apotheken gelten nach Angaben der TK auch bei der Abgabe von rabattierten Blutzuckerteststreifen sämtliche Vorteile der Anlage 4 des Arzneiversorgungsvertrags. Demnach rechnet die Kasse diese an, unabhängig von ihrer Listung in der Anlage. Zudem könnten Apotheker die Umstellungsgebühr für Beratung und Geräteaustausch von 20 Euro (netto) auch bei der Umstellung auf rabattierte Blutzuckerteststreifen abrechnen, so die Kasse. Auch wenn der Versicherte in den vergangenen zwei Jahren bereits auf ein rabattiertes Produkt umgestellt wurde, darf die Umstellungspauschale laut TK erneut in Rechnung gestellt werden.

 

Neben Johnson & Johnson Diabetes Care Companies sind nach Kassenangaben noch Berlin-Chemie, aktivmed, Abbott Diabetes Care und Ypsomed Vertragspartner. Die Verträge mit der DAK-Gesundheit beginnen am 16. März 2017, die mit der hkk zum 1. April 2017. /

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