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LAV Niedersachsen

Apothekerverband unterstützt Corona-Warn-App

Die Apotheker in Niedersachsen werben in ihren Apotheken für die Nutzung der Corona-Warn-App. Sie beraten zudem alle Menschen, auch die ohne neues Smartphone, wie sie sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können. Darauf hat der Landesapothekerverband Niedersachsen heute hingewiesen. 
PZ
14.07.2020  14:00 Uhr
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Seit knapp vier Wochen gibt es die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Ist die App auf dem Smartphone installiert, kann sie dabei helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. So leistet die Warn-App aus Sicht des LAV einen wichtigen Beitrag, die Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte zu unterstützen.

»Die Corona-Warn-App hilft, die Pandemie einzudämmen«, teilt der LAV-Vorstandsvorsitzende Berend Groeneveld mit. nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) hätten bereits mehr als 15 Millionen Menschen die App auf ihr Smartphone heruntergeladen. Die Apotheker in Niedersachsen befürworten die Nutzung der Corona-Warn-App. Sie machen demnach über ihre Medien auf sie aufmerksam und bewerben sie in ihren Apotheken. Mit digitalen Anwendungen wie der Corona-Warn-App ließen sich laut Apothekerverband aber nicht alle Menschen erreichen. Die App sei demnach auch kein Allheilmittel, sondern ein Baustein von vielen, um das Virus einzudämmen. Die bewährten Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln müssten weiterhin aufrechterhalten werden, heißt es. 

»Den Apotheken vor Ort kommt in der Krise eine große Bedeutung zu«, betont Groeneveld. »Durch das niederschwellige Beratungsangebot sind die Vor-Ort-Apotheken in diesen außergewöhnlichen Zeiten für viele Menschen die erste Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen – auch für Menschen ohne Smartphone«, so der LAV-Vorstandsvorsitzende. Die Apotheken vor Ort seien auch für diejenigen da, denen die technischen Möglichkeiten oder vielleicht die Fähigkeiten fehlen, mit den elektronischen Neuheiten umzugehen. Das gelte nicht nur für die aktuelle Krisensituation, sondern auch, wenn das E-Rezept 2022 verpflichtend eingeführt werde.

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