Die Ermittlungen ergaben Hinweise auf ähnliche Vorfälle in derselben Apotheke und in weiteren Apotheken im Neuruppiner Stadtgebiet. / © Imago/Westend61
Die alarmierten Beamten hatten die Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe zum Ort des Geschehens angetroffen, nachdem die Apothekerin aus Neuruppin ein verdächtiges Rezept bemerkt und die Herausgabe der Medikamente verweigert hatte. Es stellte sich heraus, dass die 34- und 37-jährigen Frauen auch in weiteren Apotheken versucht hatten, Rezepte einzulösen. Teilweise hatten sie Erfolg damit.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin seien die Verdächtigen festgenommen worden. Die Frauen hätten einer freiwilligen Durchsuchung ihrer Wohnungen in der Uckermark zugestimmt. Hierbei konnten Beweismittel für Rezeptfälschung und Betrug gesichert werden.
Die Ermittlungen ergaben Hinweise auf ähnliche Vorfälle in derselben Apotheke und in weiteren Apotheken im Neuruppiner Stadtgebiet. Teilweise hatten die Kriminellen Erfolg und erhielten verschreibungspflichtige Medikamente. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin nahmen die Beamten beide Frauen fest und brachten sie in den Polizeigewahrsam nach Neuruppin. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.