| Lukas Brockfeld |
| 26.06.2026 11:00 Uhr |
Ina Lucas wünschte sich, dass die Apotheke in einigen Jahren als selbstverständlicher Anlaufpunkt für routinemäßige Risikoeinschätzungen und Gesundheitsangebote gilt. »Wenn jemand mit seinem Nachbarn spricht und sagt: ›Ich gehe morgen in die Apotheke, nicht weil ich krank bin, sondern weil ich dort eine Dienstleistung bekomme, die mir hilft, gesünder zu leben‹, dann sind wir auf dem richtigen Weg«, sagte die Vizepräsidentin der ABDA.
»Prävention ist für mich dann erfolgreich, wenn die Apotheke in Zukunft der Einstiegspunkt für ein digital vernetztes Gesundheitssystem ist«, ergänzte Marc Kriesten. Er wünsche sich, dass die Patienten in einigen Jahren mit ihren Daten in die Apotheke gehen und dort, schon bevor sie krank werden, Dienstleistungen in Anspruch nehmen. »Dann würden die Menschen in Zukunft deutlich gesünder durchs Leben gehen«, sagte der Apotheker.