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Apothekenreform
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AOK begrüßt Flexibilisierung durch Filialapotheken

Während die Apothekerschaft und auch Politiker von CDU und FDP den Referentenentwurf für ein Apothekenreformgesetz kritisieren, geht er nach Ansicht des AOK-Bundesverbands in die richtige Richtung. Insbesondere die geplante Flexibilisierung etwa durch Filialapotheken auf dem Land könne dazu beitragen, die Apotheken-Versorgung in strukturschwachen Gebieten robuster und zukunftsfähiger aufzustellen.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 13.06.2024  15:16 Uhr

Reimann: Mehrausgaben für die GKV vermeiden

Aus Sicht der Vorstandschefin des AOK-Bundesverbands sollte die geplante Honorarreform darauf ausgerichtet werden, eine qualitätsgesicherte, aber auch wirtschaftliche und effiziente Versorgung der Patientinnen und Patienten zu unterstützen und Mehrausgaben für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu vermeiden.

Sie forderte zudem, den Finanzierungs-Topf für pharmazeutische Dienstleistungen aufzulösen und auf eine Direktabrechnung umzustellen. »Bleibt zu hoffen, dass die Reformpläne durch die noch nicht erfolgte Ressortabstimmung nicht noch verwässert werden«, so Reimann.

Mit seinem Apothekenreformgesetz orientiert sich der Gesundheitsminister offenbar eng an den Wünschen der Krankenkassen. Schon im Dezember 2014 schlug beispielsweise der GKV-Spitzenverband in einem Positionspapier »light Apotheken« mit PTA-Vertretung vor. 

 

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