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Bundesweiter Hitzeschutz 
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Ärzte fordern Investitionen in gekühlte Praxen 

Angesichts der Hitzewellen dieses Sommers hat die Ärztekammer Niedersachsen einen besseren Schutz für Patientinnen und Patienten sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen gefordert.
AutorKontaktdpa
Datum 21.08.2026  10:35 Uhr

Die Kammer spricht sich für verstärkte Investitionen in den Hitzeschutz von ärztlichen Praxen, medizinischen Versorgungseinrichtungen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen aus. Eine »kritische Überhitzung über längere Zeiträume« solle verhindert werden, sagte Renneberg.

»Vor allem für alte, pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen kann Extremhitze, wie wir sie in den vergangenen Wochen oft erlebt haben, lebensgefährlich werden«, mahnte Marion Charlotte Renneberg, Präsidentin der Ärztekammer. 

Planungskurzsichtigkeit frustriert 

Die Kammer mahnte dafür ein gesondertes Investitionsprogramm des Bundes und der Länder an. Auch Prognosen zur zukünftigen Entwicklung müssten einbezogen werden. »Es reicht nicht, unsere Maßnahmen an diesem Sommer auszurichten. Wir müssen für noch extremere Hitzeperioden gewappnet sein«, betonte Renneberg. »Als Ärztinnen und Ärzte warnen wir seit Jahren vor den gesundheitlichen Risiken des Klimawandels

Bundesweit haben mehrere Hitzewellen in diesem Jahr laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 14.000 Todesfälle verursacht.

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