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Coronavirus-Pandemie

ABDA-Gesamtvorstand dankt den Apotheken

Lob von ganz oben: Die Spitzen aller Apothekerkammern und -verbände zollen dem Engagement der Vor-Ort- Apotheken anlässlich der Coronavirus-Pandemie großen Respekt und danken für deren unermüdlichen Einsatz.
Ev Tebroke
26.03.2020
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Angesichts der großen Herausforderungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie sind auch die Apotheken hierzulande großen Belastungen ausgesetzt. Die Spitzen der ABDA sowie die Präsidenten und Vorsitzende aller 17 Apothekerkammern und 17 Apothekerverbände der Länder haben nun offiziell eine Danksagung an alle Apotheken und ihre Teams ausgesprochen. Einen solchen symbolischen Schritt hat der Gesamtvorstand der ABDA heute in seiner Sitzung per Telefonkonferenz beschlossen.

Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie stelle Gesellschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen in Deutschland auf eine harte Probe. »Auch die 19.000 öffentlichen Apotheken in Deutschland und ihre 160.000 Beschäftigten waren in den letzten Tagen und Wochen bereits besonderen Belastungen ausgesetzt.« 

Die Apotheken vor Ort müssten ebenso wie die Krankenhausapotheken ein drastisch erhöhtes Aufkommen von Patienten sowie zahlreiche logistische Herausforderungen bewältigen, heißt es in der Danksagung. Sie hätten Lieferengpässe gemanagt und in ihren Laboren Desinfektionsmittel hergestellt. Sie hätten Wege finden müssen, das eigene Infektionsrisiko zu verringern. Sie müssten die verbleibenden Gesundheitsrisiken für sich selbst akzeptieren und hätten mit der großen Verunsicherung weiter Bevölkerungsteile umzugehen. Dabei hätten sie einmal mehr aufs Eindrücklichste den Wert und die Resilienz eines wohnortnahen und dezentralen Arzneimittelversorgungssystems belegt.

»Der Gesamtvorstand der ABDA hat großen Respekt vor dieser Leistung und dankt herzlich allen Kolleginnen und Kollegen und ihren Teams für den unermüdlichen Einsatz. Für die Zeit, die vor uns liegt, wünschen wir uns allen viel Kraft.«

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