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Grippewelle

40 Grad Fieber, Husten und Fatigue

Die Grippe verläuft nach Auskunft des Bayerischen Hausärzteverbands in diesem Jahr besonders schwer.
PZ/dpa
13.02.2019
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Die Patienten seien richtig krank, sagte der Münchener Hausarzt Wolfgang Ritter aus dem Landesvorstand des Verbands. Sie kämen mit 40 Grad Fieber und brennendem Husten und seien wirklich todmüde. Bei rund 20 Prozent der Erkältungskrankheiten handele es sich um die echte Influenza. Weit verbreitet ist laut Ritter in diesem Jahr das Influenza-Virus vom Typ A. Es sei recht aggressiv, führe häufiger zu Komplikationen und die Kranken fühlten sich richtig schlecht.

Das merken auch die Krankenhäuser, etwa die Notaufnahme des Klinikums der Universität München. Bis vor kurzem behandelten die Ärzte dort zwei bis drei Grippefälle pro Woche. Aktuell seien es mitunter drei bis vier Patienten am Tag, berichtete ein Sprecher.

Wie sich die aktuelle Grippewelle entwickelt und ob sie so schlimm wird wie 2017, lässt sich nach Auskunft der Hausärzte noch nicht abschätzen. Derzeit lasse sich nur feststellen: «Es nimmt stetig zu», berichtete Ritter. Eine Impfung lohne sich deshalb noch. Vergangenes Jahr dauerte die Grippesaison bis in den April. Auch normale Erkältungskrankheiten sorgen derzeit nach Angaben der Hausärzte für volle Praxen.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind in dieser Saison bis zum 01. Februar bislang 20.100 laborbestätigte Influenza-Fälle gemeldet worden, darunter 49 Todesfälle (45 mit Influenza-A-Nachweis). Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen liege im deutlich erhöhten Bereich.

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