Im Durchschnitt machen Amazon-Umsätze laut einer Studie mehr als ein Viertel der Gesamtumsätze führender Arzneimittel-Versender in Deutschland aus. / © Adobe Stock/Sundry Photography
»Wer als Pharma-Hersteller Amazon weiterhin nur als Nebenkanal denkt, hat den Markt 2025 verschlafen – und wird die nächste Wachstumsphase nicht mehr aufholen«, sagt Smile AI-CEO Fabian Kaske zu den Ergebnissen der »Amazon-Studie 26«. Mit 2,7 Milliarden Euro Umsatz im Gesundheitsbereich erreicht Amazon demnach mehr als doppelt so viel nonRx-Umsatz wie Shop Apotheke und das 2,5-fache von DocMorris.
Aktuell laufen der Studie zufolge bereits 27 Prozent der Versandhändlerumsätze über Amazon. Den Markt auf der Plattform teilen sich den Studienergebnissen zufolge DocMorris, Apohealth sowie einige Kleinst-Apotheken. Deren gemeinsame Umsatz entspreche aktuell 4,5 Prozent des gesamten Amazons Bruttowarenwerts von gut 60 Milliarden Euro. Shop Apotheke, Medikamente per Klick, Dm und Rossmann vertreiben bisher nicht auf dem Amazon-Marktplatz.
Hauptverantwortlich für das Gesamtumsatzwachstum von 17,7 Prozent im Gesundheitssektor seien Nahrungsergänzungsmittel mit einem Wachstum von 26,7 Prozent. Es folgen medizinische Kosmetik (+23,5 Prozent) und Körperpflege (+14,3 Prozent), gefolgt von medizinischem Sachbedarf, Sanitätshaus und Krankenhausbedarf. Der Verkauf von OTC-Arzneimitteln (+7,1 Prozent) entwickelt sich langsamer.