Mupirocin-Nasensalbe: Eine Rezeptur gegen Lieferengpässe |

Da Hersteller Glaxo-Smith-Kline Anfang des Monats einen Lieferengpass für Turixin 2 Prozent Nasensalbe mit dem Wirkstoff Mupirocin angekündigt hat, der voraussichtlich bis April 2018 anhalten wird, müssen Apotheker das Arzneimittel demnächst bei Bedarf als Rezeptur herstellen. Das topisch angewendete Antibiotikum gilt laut Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) als versorgungsrelevantes Arzneimittel. Es wird zur Eliminierung von Staphylokokken einschließlich MRSA auf die Nasenschleimhaut aufgetragen, auch prophylaktisch zur Vermeidung endogener postoperativer Wundinfektionen der Nasenschleimhaut.
Heute hat DAC/NRF in einem Newsletter auf den entsprechenden Rezepturhinweis aufmerksam gemacht, den Abonnenten im Mitgliedsbereich finden können. Dort findet sich alles Wissenswerte zur Herstellung, Abfüllung und Lagerung 2-prozentiger Mupirocin-Nasensalbe. Laut Auskunft des DAC/NRF sind alle in der Rezeptur enthaltenden Substanzen derzeit lieferbar. (dh)
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DAC/NRF-Rezepturhinweis „Mupirocin-Calcium“ (Passwort erforderlich)
31.08.2017 l PZ
Foto: Fotolia/TASPP