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Apothekenkosmetik: Umsatz steigt, Absatz stagniert

 

Der Umsatz bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten aus der Apotheke verzeichnet im Jahr 2016 ein Umsatzplus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung des Beratungsunternehmens QuintilesIMS hervor. Der Absatz bleibt demnach bei plus 0,5 Prozent (2015: plus 0,3 Prozent) in diesem Bereich stabil.

 

Insgesamt beläuft sich das jährliche Marktvolumen von Cremes, Shampoos und Co. in Deutschland über alle Vertriebskanäle hinweg auf 16,2 Milliarden Euro. Davon entfällt den Auswertungen zufolge ein Anteil von 9 Prozent (1,4 Milliarden Euro) auf Apotheken (inklusive Versandhandel).

 

Zwei Drittel des Umsatzes verteilt sich auf die fünf führenden Hersteller Beiersdorf/Eucerin, Vichy, La Roche Posay, Pierre Fabre Deutschland/Avène und Theiss. Und folgende Produktgruppen machen mehr als die Hälfte des Umsatzes aus: Spezialpräparate wie etwa Anti-Age- oder Anti-Falten-Mittel (17 Prozent), Gesichtspflege (12 Prozent), Körperpflege für die Familie (9 Prozent), Spezialhaarpflege (9 Prozent) und Sonnenschutzmittel (6 Prozent). Das größte Umsatzplus erzielten nach Angaben von QuintilesIMS im Jahr 2016 Präparate zur Insektenabwehr (plus 32 Prozent), für die Augenpflege (20 Prozent) sowie für die Pflege von Haaren und Nägeln (15 Prozent).

 

Auch der Versandhandel habe im Bereich Kosmetik- und Körperpflege in den vergangenen fünf Jahren mit Blick auf den Anteil abgegebener Packungen um 4 Prozentpunkte (auf nun 16 Prozent) zugelegt, so das Beratungsunternehmen. Grund sei die Ausweitung des Sortiments sowie die Preisvorteile. (je)

 

25.08.2017 l PZ

Foto: Fotolia/dima_sidelnikov