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Hilfsmittel: TK kündigt Verträge mit Apotheken

 

Apotheker, die Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) mit Hilfsmitteln versorgen, müssen sich demnächst auf neue Konditionen einstellen. Wie der Deutsche Apothekerverband (DAV) am Dienstag mitteilte, hat die TK die bestehenden Hilfsmittel-Lieferverträge in der vergangenen Woche gekündigt. Betroffen sind laut DAV Bade-, Geh-, Lagerungs- und Toilettenhilfen.

 

Seit 2007 können Krankenkassen Lieferverträge für Hilfsmittel mit Herstellern, aber auch mit Apotheken oder Sanitätshäusern schließen. Tritt eine Apotheke dem Vertrag bei, kann sie ihre Kunden mit diesen Produkten versorgen. Dabei gelten stets die Konditionen der jeweiligen Kasse.

 

Die TK hatte das Ende der bisherigen Verträge bereits im Juni angekündigt. Der DAV teilte mit, man habe noch im selben Monat darauf reagiert und ein Angebot für neue Verträge vorgelegt. Nun erklärte die TK, sie werde selbst «zeitnah ein Preisangebot unterbreiten». Sobald es vorliegt, werde man es prüfen, hieß es beim DAV. Der Verband geht davon aus, dass zurzeit ein Großteil der deutschen Apotheken Hilfsmittel an TK-Versicherte abgibt und somit von der Neuregelung betroffen sein wird. (ap)

 

20.10.2016 l PZ

Foto: Fotolia/Kzenon