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Brustkrebs: Früherer Einsatz von Eribulin nun möglich

 

In Zukunft kann Eribulin (Halaven® von Eisai) auch bei Frauen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs eingesetzt werden, bei denen es nach mindestens einer Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium eines Mammakarzinoms zu einer weiteren Progression gekommen ist. Die vorher – entweder adjuvant oder nach einer Metastasierung – eingesetzten Chemotherapeutika sollten ein Anthrazyklin und ein Taxan enthalten haben, es sei denn, diese Behandlungen waren für die Patientin ungeeignet.

Das synthetische Analogon des im Meeresschwamm Halichondria okadai vorkommenden Halichondrin B, ein nicht Taxan-basierter Inhibitor der Mikrotubulus-Dynamik, ist bisher als Monotherapie zur Therapie von Frauen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom zugelassen, deren Erkrankung nach mindestens zwei Chemotherapie-Regimen für die fortgeschrittene Erkrankung weiter progredient war.

Die Zulassung von Eribulin für den Einsatz bei fortgeschrittenem Mammakarzinom zu einem früheren Zeitpunkt basiert auf den Ergebnissen aus zwei weltweiten Phase-III-Studien, an denen mehr als 1800 Frauen teilnahmen. (rt)

 

Lesen Sie dazu auch

Wirkstoffprofil Eribulin (Halaven® / 2011) in unserer Datenbank Neue Arzneistoffe

 

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08.07.2014 l PZ

Foto: Fotolia/Africa Studio