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Medikamente: Nebenwirkung Schlafstörungen

 

Verschiedene rezeptpflichtige Medikamente können als Nebenwirkung den Schlaf stören. Dazu gehören unter anderem einige Arzneimittel gegen Demenzen oder Depressionen, Schilddrüsenhormone und Blutdrucksenker. «Der Apotheker informiert Patienten gern über Nebenwirkungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel», sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. «Wer Medikamente als Ursache seiner Schlafstörung vermutet, sollte mit dem verordnenden Arzt sprechen.» Auch Alkohol kann den Schlaf stören und ist deshalb keine Hilfe in schlaflosen Nächten. «Den alkoholischen ‚Schlummertrunk‘ lieber meiden!», rät Fink. «Alkohol wirkt nur in kleinen Mengen entspannend und erleichtert das Einschlafen. In größeren Mengen kann er aber den Schlaf während der ganzen Nacht verändern.» Schlafstörungen treten bereits ab dem Konsum von 0,6 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht auf. Bei einem 70 Kilogramm schweren Menschen entspricht das 42 Gramm Alkohol und damit etwa einem Liter Bier oder drei Gläsern Wein zu je 0,15 Litern.

 

12.11.2009 l ABDA

Foto: Fotolia/Betak