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Insektenstiche kühlen statt kratzen

 

Die Stiche von Wespen und anderen Insekten schmerzen und jucken oft stark. Dennoch sollte man nicht an ihnen kratzen, denn das verschlimmert meist den Juckreiz. Dringen als Folge des Kratzens Bakterien in die Haut ein, kann sich der Insektenstich entzünden. Besser ist es, den Stich zu kühlen, zum Beispiel mit einem Eiswürfel oder einer Kältekompresse. In der Apotheke gibt es rezeptfreie Gele oder Cremes gegen juckende Insektenstiche. Werden die Gele wiederholt aufgetragen, sollte vorher die alte Schicht mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Wenn ein Insektenstich nicht innerhalb weniger Tage abklingt, sich entzündet oder sehr schmerzhaft ist, empfehlen Apotheker den Arztbesuch.

 

Bildet sich nach einem Insektenstich unter der Haut eine rote Linie in Richtung des Herzens, halten dies Laien oft irrtümlich für eine Blutvergiftung. Die Linien sind meist Lymphbahnen, die sich nach dem Eindringen von Bakterien in eine Wunde entzündet haben. Eine Lymphgefäßentzündung ist selten, tut aber weh und kann Fieber auslösen. Wer eine solche rote Linie an sich bemerkt, sollte einen Arzt aufsuchen. Er kann die Erkrankung lokal behandeln oder ein Antibiotikum verordnen.

 

13.08.2009 l PZ/ABDA

Foto: Fotolia/Alle