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Ab April

20 Millionen Impfungen pro Monat in Arztpraxen möglich

Denn auch diese Ärzte könnten eigenen Angaben zufolge eine starke Rolle bei den Impfungen gegen das Coronavirus spielen. Die bundesweit rund 12.000 Werksmediziner könnten «pro Monat etwa fünf Millionen Beschäftigte impfen», sagte die Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Anette Wahl-Wachendorf, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). Im Unterschied zu Hausärzten, die sich auch um akute Krankheitsfälle kümmern müssen, seien Betriebsärzte vor allem mit Vorsorgeuntersuchungen befasst. «Bis zu 80 Prozent dieser Untersuchungen lassen sich um einige Woche verschieben, um dem Impfen Vorrang zu geben», sagte Wahl-Wachendorf. Auch bei Impfungen in den Betrieben «sollte darauf geachtet werden, dass eine gewisse Priorisierung erhalten bleibt», betonte die Verbandsvizechefin weiter. Bevorzugt werden sollten auch jene, die im Berufsalltag viele Kontakte hätten, etwa mit Kunden oder im Außendienst. Zugleich sprach sich Wahl-Wachendorf dagegen aus, «dass der Chef beim Impfen als erster an der Reihe ist, wenn er ständig im Homeoffice sitzt. Vielmehr sollte diejenigen Vorrang haben, die in ihrem Berufsalltag das höchste Ansteckungsrisiko haben».

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