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Versender verliert an Schwung
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Zur Rose: Langsameres Wachstum trotz Zukäufen

Nach einem Umsatzknick im Oktober 2021 ist die Schweizer Doc Morris-Mutter Zur Rose bis Jahresende weiter gewachsen, allerdings deutlich langsamer als erwartet. Zudem wurde der Konzern möglicherweise Opfer eines Hackerangriffs.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 20.01.2022  11:00 Uhr

Datendiebstahl noch nicht geklärt

Gleichzeitig wurde bekannt, dass Zur Rose möglicherweise Opfer eines Hackerangriffs geworden ist. Am 18. Januar seien angeblich Kundendaten des Schweizer Online-Shops für Kosmetik- und Körperpflegeprodukte zurrose-shop.ch im Netz angeboten worden, teilte der Konzern mit. Deren Echtheit werde nun geprüft. Bis dahin sei nicht geklärt, ob es überhaupt einen Datendiebstahl gegeben habe und wenn ja, ob überhaupt echte Kundendaten betroffen seien.

Die Online-Apotheke sei von diesem Vorfall nicht betroffen, da diese eine technisch separate Plattform nutze, hieß es weiter. Bei den betroffenen Informationen handele es sich »ausschließlich um Daten des Online-Shops für freiverkäufliche Kosmetik- und Körperpflegeprodukte«. Es gehe um Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sowie Passwörter. Letztere seien allerdings durch ein Hash-Verfahren gesichert und somit nicht nutzbar. Die Kunden des Onlineshops seien über den Vorfall informiert worden.

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