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Notfallverhütung
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Wie sie wirkt – und wie nicht

Seit mehr als zehn Jahren gibt es die Möglichkeit, in der Apotheke rezeptfrei eine Notfallverhütung zu erhalten. Zwei Wirkstoffe stehen dabei zur Verfügung. Ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
AutorKontaktMaria Pues
Datum 26.05.2026  18:00 Uhr
Keine Option für bestimmte Patientinnen

Keine Option für bestimmte Patientinnen

Nicht empfohlen wird die Anwendung bei Patientinnen mit schweren Leberfunktionsstörungen oder bestimmten chronischen Erkrankungen, zum Beispiel chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, da Letztere sich auf die Resorption der Wirkstoffe negativ auswirken können. Hier käme eine Kupferspirale infrage, die durch einen Gynäkologen eingesetzt wird. Sie gilt als sicherste Form der Notfallverhütung und sollte innerhalb von fünf Tagen nach dem Verhütungsunfall eingesetzt werden.

Grundsätzlich gilt: Beide Wirkstoffe sind eine Option für den Notfall. Eine häufigere Anwendung beziehungsweise mehrfache Anwendung innerhalb eines Zyklus ist nicht vorgesehen.

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