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Erkältung, RSV und Grippe
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Wie Familien gut durch die Infektzeit kommen

Glasige Augen, glühende Wangen, laufende Nase und viel Quengelei: Ein Anblick, der gerade für Eltern jüngerer Kinder längst wieder an der Tagesordnung ist - und es auch in den kommenden Monaten bleiben dürfte. Doch wie oft krank ist normal? Und was hilft dem Kind auf die Beine?
AutorKontaktdpa
Datum 02.10.2024  09:00 Uhr

Hartnäckigen und seltsamen Husten abklären lassen

Auch bei sehr starkem oder merkwürdigem Husten gilt: abklären lassen. Zum Beispiel, wenn er an das heisere, keuchende Bellen eines Seehundes erinnert. Dahinter kann sich Fegeler zufolge Pseudokrupp verbergen. »Dabei verkleinert sich der Kehlkopfinnenraum, was in aller Regel harmlos verläuft, aber ein Grund ist, in die Praxis zu kommen.«

Und wenn es sich um Husten handelt, der sehr hartnäckig bleibt, über Wochen hinweg? Das ist ein häufiger Vorstellungsgrund in der Kinderarztpraxis, berichtet Fegeler. »In der Regel können wir die Eltern beruhigen. Der Husten ist ein wichtiger Reflex, um die Bronchien sauber zu halten.« Und er kann als Begleitprodukt auch über einen Infekt hinaus noch eine Weile bleiben. Da so ein Husten allerdings auch auf ein Asthma hinweisen kann, ist eine Abklärung sinnvoll.

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