Für Eltern kann die Entscheidung für oder gegen eine medikamentöse Therapie ihres Kindes schwerfallen: Sie wünschen dem Kind, dass es ihm schnellstmöglich besser geht. Allerdings sind die Wartezeiten für einen Platz in der Psychotherapie lang. »Ob eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist, sollte immer individuell entschieden werden«, so Seißelberg. »Wie bei allen wirksamen Arzneimitteln können auch bei Psychopharmaka Nebenwirkungen auftreten.«
Nebenwirkungen können von Müdigkeit und Gewichtszunahme bis hin zu Herzrhythmusstörungen reichen. Einzelne Antidepressiva können die Suizidalität zu Beginn der Therapie verstärken. Eine sorgfältige Aufklärung, regelmäßige Verlaufskontrollen und eine engmaschige ärztliche Begleitung sind daher äußerst wichtig.
Hilfe bei Suizidgedanken
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