| Cornelia Dölger |
| 11.01.2026 11:02 Uhr |
Robert F. Kennedy Jr., Neffe des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, ist als Impfskeptiker bekannt. Zuletzt strich die US-Administration die Impfempfehlungen für Kinder von 17 auf elf zusammen. Die Kennedy unterstellte Gesundheitsbehörde suggerierte unlängst auf ihrer Webseite eine Verbindung zwischen Autismus und Impfungen, was für scharfe Kritik sorgte, etwa von der gemeinnützigen Autism Science Foundation.
Auf Kennedys Ernennung zum Gesundheitsminister reagierte die wissenschaftliche Gemeinschaft seinerzeit skeptisch bis ablehnend. Hauptkritikpunkte waren und sind politische Eingriffe in evidenzbasierte Prozesse und die daraus folgende potenzielle Rückkehr vermeidbarer Krankheiten. Außerdem schwächten Desinformationen und Verschwörungstheorien das Vertrauen in Public-Health-Institutionen, so die Kritik.