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Sächsischer Apothekerverband 

Viele suchen Rat in Apotheken

Viele Menschen empfinden in Zeiten der Corona-Krise große Sorgen und Ängste. Oft suchen Betroffene Beistand in der öffentlichen Apotheke ihres Vertrauens. Dies meldet auch der Sächsische Apothekerverband.  
dpa
PZ
03.04.2020  14:42 Uhr

Nach Angaben des Sächsischen Apothekerverbands kommen in der Corona-Krise deutlich mehr Menschen in Apotheken. Es lägen drei arbeitsintensive und kräftezehrende Wochen hinter den Beschäftigten, teilte Verbandssprecherin Kathrin Quellmalz mit.

Gerade die Beratung und Aufklärung der Patienten sei zeitintensiv, aber dringend notwendig. Hinzu kämen Lieferengpässe bei wichtigen Wirkstoffen sowie die schwierige Beschaffung von Ausgangsstoffen für die Herstellung von Desinfektionsmitteln. »Die Kolleginnen und Kollegen in den öffentlichen Apotheken leisten derzeit Enormes«, sagte Quellmalz.

Um bei einer Quarantäne nicht das ganze Personal isolieren zu müssen, arbeiteten einige Apotheken im Freistaat bereits im Zwei-Schicht-System, erklärte Quellmalz weiter. Von präventiven Corona-Tests

der Mitarbeiter von Apotheken halte der Verband jedoch nichts, sie seien zu aufwendig.

 

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