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Pilzvergiftungen
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Über hundert schwere Fälle pro Jahr

Beim Pilzesammeln ist Vorsicht geboten. Was wirkt wie ein Speisepilz, kann auch mal ein giftiger sein, der nur ähnlich aussieht. Wie viele Menschen sich vergiften, ist nicht ganz leicht zu erfassen.
AutorKontaktdpa
Datum 19.10.2026  13:30 Uhr

Experten warnen vor Verwechslungen

»In Deutschland gibt es sehr giftige Pilze, die essbaren Pilzen zum Verwechseln ähnlich sehen. Das kann auch für erfahrene Sammlerinnen und Sammler gefährlich werden«, sagt Dr. Yuri Bruinen de Bruin, Leiter des Nationalen Vergiftungsregisters am Bundesinstitut für Risikobewertung.

Beliebte Speisepilze seien etwa der Wiesenchampignon oder der Frauentäubling. Immer wieder verwechselten Sammler diese Pilze mit dem hochgiftigen Grünen Knollenblätterpilz. Die darin enthaltenen Giftstoffe könnten zu Leberversagen führen, sodass schon der Verzehr geringer Mengen tödlich sein könne.

Kinder und ältere Menschen sind nach Angaben der Behörde besonders gefährdet. Bei ihnen können schon kleine Mengen giftiger Pilze schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Zu den Symptomen zählen Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen.

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