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Welt-MS-Tag

Symptome sind oft unsichtbar

Unter dem Motto »Keiner sieht´s. Eine(r) spürt´s« ruft die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) im Vorfeld des 11. Welt-MS-Tags am 30. Mai zur Teilnahme an einem Wettbewerb auf. Ziel ist, auf die Hindernisse im Leben mit der im Alltag oft nicht sichtbaren Erkrankung Multiple Sklerose (MS) hinzuweisen.
Christina Hohmann-Jeddi
13.03.2019
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Wer mit Gipsverband und Krücken zur Arbeit kommt, kann meist mit Rücksichtnahme und Verständnis rechnen, heißt es in einer Mitteilung der DMSG. Aber manche schwerwiegenden Erkrankungen sind für Außenstehende nicht ohne weiteres zu erkennen. So ist vielen Menschen mit MS auf den ersten Blick nichts anzusehen. Dennoch haben sie mit teils massiven Einschränkungen zu kämpfen.

Betroffene leiden oft unter der »Unsichtbarkeit« ihrer Krankheitssymptome und dem daraus resultierenden Unverständnis in ihrer Umgebung. Dieses Problem greift die DMSG nun anlässlich des Welt-MS-Tags auf. Sie ruft Patienten dazu auf, ihre Erfahrungen mit MS in einem Wettbewerb sichtbar zu machen. Bei der Umsetzung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – von der Ausstellung bis zum Flashmob, vom Gedicht bis zum Song, vom Bild bis zum Video ist alles an Beiträgen möglich. Die Beiträge sollten bis zum 30. Juni an weltmstag@dmsg.de gemailt oder per Post an Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband, Krausenstraße 50, 30171 Hannover, geschickt werden.

Apotheken können wie auch in den vergangenen Jahren den Aktionstag unterstützen. Entsprechendes Informationsmaterial, Poster und Postkarten können Interessierte bei der Organisation anfordern. Weitere Informationen zum Aktionstag und dem Wettbewerb sind unter www.dmsg.de zu finden.

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